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AfA-Rechner — Abschreibungsvorteil berechnen
Unverbindliche Orientierungshilfe und keine steuerliche Beratung
Ein Restnutzungsdauer-Gutachten kann Ihre jährliche Abschreibung erhöhen und damit Ihre Steuerlast in den Folgejahren senken. Berechnen Sie hier, wie sich eine kürzere Restnutzungsdauer gegenüber der gesetzlichen AfA auswirken kann. Die Gesamtabschreibung bleibt gleich, sie wird vorgezogen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine steuerliche Beratung.
Kauf & Nebenkosten
EUR
50.00020 Mio. EUR
Sätze nach § 11 Abs. 1 GrEStG i. V. m. Art. 105 Abs. 2a S. 2 GG (Stand 2026).
Notar + Grundbucheintragung — typisch 1,5–2,5 % des Kaufpreises
0 %5 %
Üblich 3,57 % je Seite (inkl. MwSt.) — in manchen Fällen 0 %
0 %8 %
Jan 2000
Objekt
Maßgeblich für den gesetzlichen AfA-Satz ist das Jahr der Fertigstellung (§ 7 Abs. 4 S. 1 EStG): vor 1925 → 2,5 % · 1925–2022 → 2 % · ab 2023 → 3 %. Ein fiktives „wirtschaftliches Baujahr" ändert den gesetzlichen Satz nicht. Die 3 % ab 2023 gelten nur für Wohngebäude; Nichtwohngebäude im Betriebsvermögen (Bauantrag nach dem 31.03.1985) unabhängig vom Baujahr 3 % (§ 7 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 EStG). Der Rechner ist auf vermietete Wohnimmobilien im Privatvermögen ausgelegt.
19002026
Nur der Gebäudeanteil (= 100 % minus Grundstücksanteil) ist steuerlich abschreibbar.
Ihr persönlicher Grenzsteuersatz (§ 32a EStG), ohne Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer (diese sinken ggf. zusätzlich). Je höher der Satz, desto größer die Steuerentlastung durch AfA.
14 %45 %
Restnutzungsdauer (Gutachten)
Je kürzer die RND, desto höher Ihr AfA-Satz (100 % ÷ RND). Nur eine RND unterhalb der gesetzlich typisierten Nutzungsdauer (50 / 40 / 33 Jahre) führt zu einer höheren AfA (§ 7 Abs. 4 S. 2 EStG); bei zurückliegendem Kauf zählt die ab Anschaffung verbleibende gesetzliche Nutzungsdauer (§ 11c Abs. 1 S. 2 Nr. 3 EStDV). Modernisierungen verlängern die RND (§ 4 Abs. 3 i. V. m. Anlage 2 ImmoWertV). Ein Gutachter ermittelt den genauen Wert.
10 J.49 J.
Sanierungs- bedarf10–20 J.Altbau20–30 J.Bestand30–40 J.Modernisiert40–49 J.
Zusätzliche Steuerentlastung in den ersten 10 Jahren (Modellrechnung)—
Kaufpreisaufteilung
Kumulierte Steuerentlastung bis zum Ende der gesetzlichen Nutzungsdauer – der Vorsprung durch das Gutachten gleicht sich danach aus
Abschreibungsplan
Jahr
AfA gesetzl.
Buchwert gesetzl.
AfA Gutachten
Buchwert Gutachten
Vorsprung kumuliert
Eingaben vornehmen …
Häufige Fragen zur AfA-Berechnung
Was ist die AfA?
Die AfA (Absetzung für Abnutzung) verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Gebäudes auf seine Nutzungsdauer; der jährliche Betrag mindert als Werbungskosten Ihre Einkünfte aus Vermietung (§ 7 Abs. 4, § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 7 EStG). Nach § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG beträgt die lineare AfA 2 % des Gebäudewerts pro Jahr (Fertigstellung 1925–2022), 2,5 % bei Fertigstellung vor 1925 (40 Jahre) und 3 % bei Fertigstellung ab 2023 (33 Jahre). Das mindert Ihr zu versteuerndes Einkommen über die gesamte Abschreibungsdauer.
Warum kann ich mit einem Gutachten mehr abschreiben als den gesetzlichen AfA-Satz?
§ 7 Abs. 4 Satz 2 EStG erlaubt eine höhere AfA, wenn die tatsächliche Restnutzungsdauer Ihres Gebäudes nachweislich kürzer ist als die gesetzlich typisierte Nutzungsdauer (50, 40 bzw. 33 Jahre). Ein sachverständiges Gutachten kann diesen Nachweis tragen. Sie können sich jeder im Einzelfall geeigneten Darlegungsmethode bedienen; ein Bausubstanzgutachten ist nicht erforderlich, Finanzamt und Finanzgericht würdigen das Gutachten (BFH v. 28.07.2021 – IX R 25/19). Auch ein Gutachten auf Grundlage der ImmoWertV kann genügen, wenn es objektbezogen begründet ist (BFH v. 23.01.2024 – IX R 14/23; FG Münster v. 02.04.2025 – 14 K 654/23 E); der bloße Verweis auf die Modellwerte der ImmoWertV genügt nicht. Die engeren Anforderungen des BMF-Schreibens v. 22.02.2023 hat die Finanzverwaltung mit BMF-Schreiben v. 01.12.2025 aufgehoben. Je kürzer die gutachterlich ermittelte Restnutzungsdauer, desto höher der individuelle AfA-Satz: Bei 25 Jahren RND beispielsweise 4 % statt 2 % p. a. (100 % ÷ 25 Jahre).
Was ist der Unterschied zwischen Kaufpreis und AfA-Basis (Gebäudewert)?
Nicht der gesamte Kaufpreis ist abschreibbar. Das Finanzamt unterscheidet zwei Anteile:
Gebäudeanteil → abschreibbar (Gebäude nutzt sich ab)
Grundstücksanteil → nicht abschreibbar (Boden verliert nicht an Wert)
Der Grundstücksanteil hängt stark von der Lage ab: ländlich typisch 5–15 %, Vororte 15–25 %, Städte 25–40 %, Innenstadtlagen 40–60 %, Bestlagen bis 80 %. Die Aufteilung erfolgt nach dem Verhältnis der Verkehrswerte von Boden und Gebäude (BFH v. 10.10.2000 – IX R 86/97). Unser Rechner ermittelt daraus automatisch Ihre persönliche AfA-Basis.
Was kostet ein Restnutzungsdauer-Gutachten?
Die Kosten hängen vom Bewertungsobjekt ab; nach der kostenlosen Vorprüfung erhalten Sie ein verbindliches Festhonorar. Bei vermieteten Objekten sind die Gutachtenkosten in der Regel als Werbungskosten abziehbar (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG). Der Rechner zeigt, nach welcher Zeit die jährliche Mehr-Entlastung die eingegebenen Gutachtenkosten erreicht – eine Modellrechnung, keine Zusage.
Für welche Immobilien kommt ein Gutachten besonders in Betracht?
Das Potenzial ist typischerweise am größten bei:
Wohngebäuden ab ca. 30 Jahren Gebäudealter ohne Kernsanierung
Immobilien mit erkennbarem Sanierungsbedarf oder -rückstand
Höheren Kaufpreisen mit großem Gebäudeanteil
Einem persönlichen Steuersatz ab ca. 35 %
Bei Neubauten (Baujahr nach 2000) und geringen Kaufpreisen ist der Effekt oft gering. Für ab 2023 fertiggestellte Gebäude gilt bereits der gesetzliche Satz von 3 % (33 Jahre); bei Baubeginn ab Oktober 2023 kann zudem die degressive AfA nach § 7 Abs. 5a EStG in Betracht kommen.
Ab welchem Gebäudealter kommt ein RND-Gutachten in Betracht?
Ein Gutachten wirkt nur, wenn die Restnutzungsdauer unter der gesetzlichen Nutzungsdauer liegt (§ 7 Abs. 4 S. 2 EStG). Bei Wohngebäuden legt die ImmoWertV eine Modell-Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren zugrunde (Anlage 1 ImmoWertV); ohne Modernisierung liegt die Restnutzungsdauer damit erst ab einem Gebäudealter von rund 30 Jahren unter 50 Jahren.
Wohngebäude, fertiggestellt 1925–2022 (gesetzlich 50 J., 2 %): ab ca. 30 Jahren Gebäudealter, spürbarer Effekt meist ab 35–40 Jahren
Fertigstellung vor 1925 (40 J., 2,5 %): fast immer, außer nach Kernsanierung
Fertigstellung ab 2023 (33 ⅓ J., 3 %): praktisch nie
Nichtwohngebäude im Betriebsvermögen (33 ⅓ J., 3 %): Bürogebäude (Modell-GND 60 J.) ab ca. 27 Jahren, Handels- und Lagergebäude (30–40 J.) deutlich früher
Modernisierungen verlängern die Restnutzungsdauer (§ 4 Abs. 3 i. V. m. Anlage 2 ImmoWertV) und verschieben die Schwelle nach oben; nach einer Kernsanierung kommt ein Gutachten in der Regel nicht in Betracht. Die jährliche Mehr-AfA beträgt Gebäudewert × (1/RND − 1/50): Bei 300.000 EUR Gebäudeanteil und 30 Jahren RND sind das rund 4.000 EUR AfA mehr pro Jahr, bei 45 Jahren RND nur rund 670 EUR.
Wie lange gilt der erhöhte AfA-Satz?
Genau so lange, wie die im Gutachten festgestellte Restnutzungsdauer andauert. Beträgt die RND laut Gutachten z. B. 28 Jahre und erkennt das Finanzamt sie an, können Sie 28 Jahre lang den höheren AfA-Satz ansetzen — danach ist der Gebäudewert vollständig steuerlich abgeschrieben. Die gutachterlich festgestellte Restnutzungsdauer wird einmalig gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen und der AfA-Bemessung für die Folgejahre zugrunde gelegt. Bei einem zurückliegenden Kauf wird der noch nicht abgeschriebene Restwert auf die verbleibende Restnutzungsdauer verteilt (§ 7 Abs. 4 S. 2 EStG; Beginn der Nutzungsdauer mit der Anschaffung, § 11c Abs. 1 S. 2 Nr. 3 EStDV). Es entsteht ein Stundungs- bzw. Liquiditätseffekt: Die Summe der AfA bleibt gleich, sie fällt nur früher an. Bei einer Veräußerung innerhalb von zehn Jahren erhöht die zusätzliche AfA den steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn, weil sie die Anschaffungskosten mindert (§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, Abs. 3 S. 4 EStG).
Ersetzt dieser Rechner ein Sachverständigengutachten oder eine Steuerberatung?
Nein. Der Rechner dient ausschließlich der unverbindlichen Orientierung. Er berechnet keine rechtlich verbindliche AfA-Grundlage und berücksichtigt keine individuellen steuerlichen Besonderheiten. Alle Angaben ohne Gewähr. Für Ihre steuerliche Entscheidung empfehlen wir die Beratung durch einen Steuerberater sowie die Erstellung eines Sachverständigengutachtens nach § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG durch einen fachlich geeigneten Sachverständigen.
Preisentwicklungen und Markttrends im deutschen Immobilienmarkt
halten Sie kostenlos eine fundierte Übersicht über die aktuelle Entwicklung des Immobilienmarktes. Unsere Marktanalyse fasst die wichtigsten Trends, Preisentwicklungen und Kennzahlen übersichtlich zusammen und bietet Ihnen eine verlässliche Orientierung.
Diagramme und Marktdaten zuletzt aktualisiert am (vor 4 Tagen)
Aktuelle Preisindizes und Zinsdaten aus den amtlichen Statistiken der Deutschen Bundesbank und des Statistischen Bundesamtes – automatisch aktualisiert. Die Zeitreihen geben einen Überblick über die wesentlichen Marktbewegungen und dienen als Referenzgrundlage für sachkundige Immobilienbewertungen.
Gewerbeimmobilienpreise
Der Gewerbeimmobilienpreisindex der Deutschen Bundesbank (BBDR1) bildet Preisentwicklungen bei Büro-, Einzelhandels- und Mehrfamilienhausimmobilien in Deutschland ab. Basisjahr ist 2022; ein Wert unter 100 bedeutet, dass die Preise unter dem Niveau des Basisjahres liegen. Die Indizes werden geglättet ausgewiesen, um kurzfristige Transaktionsausreißer zu bereinigen.
Büro- und Einzelhandelsimmobilien stehen unter strukturellem Druck: Hybride Arbeitsmodelle reduzieren den Flächenbedarf je Beschäftigtem, der wachsende Online-Handel belastet stationäre Einzelhandelsflächen dauerhaft. Mehrfamilienhäuser entwickeln sich aufgrund der anhaltenden Wohnungsnachfrage stabiler.
Büro
87,7
Q2/2026 · 2022=100
▼ 1.2% ggü. Vj.
Einzelhandel
88,1
Q2/2026 · 2022=100
▼ 0.2% ggü. Vj.
Mehrfamilienhäuser
98,6
Q2/2026 · 2022=100
▲ 1.6% ggü. Vj.
Finanzierungsumfeld und Preisentwicklung
Effektivzins insgesamt
4,05
08/2026 · % p.a.
▲ 0,29 Pp ggü. Vj.
Effektivzins 10 Jahre
4,04
08/2026 · % p.a.
▲ 0,31 Pp ggü. Vj.
Verbraucherpreise
3,3
09/2026 · Prozent
▲ 37.5% ggü. Vj.
Mietzahlung Wohnraum
2,2
08/2026 · Prozent
▲ 4.8% ggü. Vj.
Der Effektivzinssatz für neue Wohnungsbaukredite mit 10-jähriger Zinsbindung bestimmt maßgeblich die Finanzierbarkeit von Immobilienerwerben. Die monatlich von der Bundesbank veröffentlichte Kennzahl reagiert direkt auf EZB-Leitzinsentscheidungen und beeinflusst damit Kaufnachfrage und Preisniveaus.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) zeigt die allgemeine Inflationsrate und gibt Aufschluss darüber, in welchem Maß Kaufkraft und Baukostenentwicklung das Investitionsumfeld beeinflussen. Die gesonderte Betrachtung der Mietpreisentwicklung für Wohnraum – ausgewiesen als Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr – verdeutlicht, ob Mieteinnahmen mit dem allgemeinen Preisniveau Schritt halten.
Wohnimmobilienpreise im regionalen Vergleich – Eigentumswohnungen
Der Bundesbank-Index basiert auf tatsächlichen Transaktionspreisen und differenziert nach drei regionalen Gruppen: den sieben größten deutschen Städten (A-Städte: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf), 127 weiteren Städten sowie Landkreisen und kreisfreien Städten. Abgebildet sind Neubauwohnungen im Erstbezug; die Zeitreihe reicht bis ins Jahr 2000 zurück.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Eigentumswohnungen Erstbezug (Wohnimmobilien)
Periode
7 Großstädte (A-Städte) (2022=100)
127 Städte (2022=100)
Landkreise und kreisfreie Städte (2022=100)
2004
34,80
37,80
41,00
2005
35,20
38,20
41,20
2006
35,80
38,80
41,60
2007
36,30
39,20
41,80
2008
36,60
39,60
42,00
2009
37,80
40,50
42,40
2010
39,80
42,40
43,80
2011
44,10
45,90
46,50
2012
47,60
49,30
49,80
2013
51,50
53,00
53,40
2014
54,20
56,10
57,00
2015
58,60
60,40
61,90
2016
63,60
65,60
67,20
2017
70,60
72,30
73,10
2018
77,20
78,30
78,80
2019
83,60
84,10
84,10
2020
88,60
88,60
89,00
2021
94,80
94,70
95,00
2022
100,00
100,00
100,00
2023
98,40
99,00
99,40
2024
98,30
99,10
100,20
2025
100,00
101,10
102,40
Die regionale Differenzierung ist für die Bewertungspraxis wesentlich: Marktanpassungsfaktoren können je nach Lage erheblich voneinander abweichen. Eine bundesweite Durchschnittszahl ist für sachverständige Zwecke in der Regel nicht geeignet – maßgeblich ist stets das konkrete Teilmarktsegment.
Wohnimmobilienpreise im regionalen Vergleich – Häuser
Für Häuser (Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser) bei Wiederbezug zeichnet die Deutsche Bundesbank nach demselben regionalen Dreierschema eine separate Zeitreihe auf. Bestandsobjekte hängen stärker von individuellen Lagefaktoren und Sanierungsständen ab als Erstbezüge – der Indexverlauf bildet daher die mittlere Marktentwicklung ab.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Häuser (Wohnimmobilien)
Periode
7 Großstädte (A-Städte) (2022=100)
127 Städte (2022=100)
Landkreise und kreisfreie Städte (2022=100)
2004
43,00
50,50
53,40
2005
43,20
50,20
52,90
2006
43,30
50,10
52,40
2007
43,60
50,30
52,10
2008
44,10
50,40
51,90
2009
44,30
50,40
51,50
2010
45,60
51,20
52,00
2011
47,40
52,70
52,40
2012
50,70
55,00
53,70
2013
53,90
57,70
55,60
2014
57,60
60,80
58,00
2015
61,00
64,10
61,20
2016
64,80
67,70
65,60
2017
68,30
71,70
69,40
2018
74,20
77,00
74,90
2019
79,40
81,80
80,30
2020
85,50
87,20
86,30
2021
93,60
94,10
94,00
2022
100,00
100,00
100,00
2023
94,20
95,60
98,50
2024
93,10
94,60
99,20
2025
93,20
95,20
100,40
Wohnimmobilienpreisindex nach Statistischem Bundesamt
Das Statistische Bundesamt erfasst Preisveränderungen für Wohnimmobilien quartalsweise und unterscheidet zwischen Neubauten und Bestandsimmobilien. Die Methodik ist hedonisch: Qualitätsveränderungen der Objekte werden rechnerisch bereinigt, sodass der Index tatsächliche Preisänderungen unter sonst gleichen Bedingungen abbildet (Basisjahr: 2025, im Juni 2026 von 2015 umbasiert). Als zweite, unabhängige Datenquelle ergänzt dieser Index die Bundesbank-Zeitreihen.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Preisindex (Wohnimmobilien)
Periode
neu errichtet (2025=100)
bestehend (2025=100)
Q1/2000
51,20
55,90
Q2/2000
50,90
55,60
Q3/2000
50,90
56,20
Q4/2000
50,50
56,40
Q1/2001
50,30
56,60
Q2/2001
49,30
56,80
Q3/2001
50,10
56,50
Q4/2001
49,90
55,30
Q1/2002
49,60
55,40
Q2/2002
49,40
56,00
Q3/2002
50,20
55,70
Q4/2002
49,20
54,60
Q1/2003
49,60
55,40
Q2/2003
50,50
56,60
Q3/2003
48,70
55,90
Q4/2003
49,20
54,90
Q1/2004
50,00
55,90
Q2/2004
49,60
55,10
Q3/2004
49,60
54,40
Q4/2004
50,00
53,20
Q1/2005
50,40
56,00
Q2/2005
49,10
55,00
Q3/2005
50,10
56,20
Q4/2005
49,50
54,50
Q1/2006
49,50
55,30
Q2/2006
48,50
55,80
Q3/2006
49,20
54,80
Q4/2006
49,80
55,20
Q1/2007
47,90
53,20
Q2/2007
50,90
54,00
Q3/2007
51,20
53,80
Q4/2007
51,00
53,90
Q1/2008
51,10
54,80
Q2/2008
51,80
54,90
Q3/2008
52,00
53,70
Q4/2008
51,60
53,90
Q1/2009
53,40
53,70
Q2/2009
53,30
54,70
Q3/2009
55,30
54,20
Q4/2009
55,80
55,00
Q1/2010
55,00
54,30
Q2/2010
55,00
55,30
Q3/2010
56,50
55,10
Q4/2010
56,30
54,70
Q1/2011
56,90
56,30
Q2/2011
58,70
56,90
Q3/2011
59,70
56,40
Q4/2011
58,90
57,00
Q1/2012
59,40
57,40
Q2/2012
59,80
58,20
Q3/2012
60,40
59,00
Q4/2012
61,20
59,90
Q1/2013
60,60
59,70
Q2/2013
61,30
60,90
Q3/2013
61,00
60,80
Q4/2013
60,80
61,00
Q1/2014
61,50
61,40
Q2/2014
62,80
62,60
Q3/2014
64,00
62,90
Q4/2014
64,30
62,80
Q1/2015
65,00
63,90
Q2/2015
66,10
65,40
Q3/2015
67,20
65,60
Q4/2015
68,40
66,50
Q1/2016
69,50
67,80
Q2/2016
70,80
69,90
Q3/2016
71,70
71,20
Q4/2016
73,00
72,20
Q1/2017
72,80
72,70
Q2/2017
73,70
74,20
Q3/2017
75,30
75,40
Q4/2017
76,20
77,00
Q1/2018
77,70
77,50
Q2/2018
78,70
79,10
Q3/2018
80,70
80,70
Q4/2018
80,00
82,00
Q1/2019
79,70
82,00
Q2/2019
80,90
84,30
Q3/2019
82,20
85,40
Q4/2019
84,80
87,40
Q1/2020
84,00
88,40
Q2/2020
86,10
89,80
Q3/2020
87,50
92,80
Q4/2020
90,30
95,40
Q1/2021
88,80
97,20
Q2/2021
92,10
100,90
Q3/2021
94,70
105,30
Q4/2021
97,80
108,10
Q1/2022
96,70
109,50
Q2/2022
99,40
111,60
Q3/2022
100,60
110,50
Q4/2022
99,80
104,70
Q1/2023
97,60
101,40
Q2/2023
96,20
100,00
Q3/2023
96,90
98,00
Q4/2023
95,80
96,00
Q1/2024
95,40
95,50
Q2/2024
96,80
96,90
Q3/2024
98,30
97,40
Q4/2024
98,00
97,70
Q1/2025
99,80
99,00
Q2/2025
99,70
100,00
Q3/2025
99,80
100,90
Q4/2025
100,70
100,10
Q1/2026
101,30
100,10
Q2/2026
101,20
100,50
Neubau- und Bestandspreise reagieren häufig unterschiedlich auf Marktveränderungen – anhaltend hohe Baukosten bremsen den Preisrückgang im Neubausegment, während Bestandsobjekte empfindlicher auf Zinsänderungen reagieren. Für die Bewertungspraxis empfiehlt sich daher eine getrennte Marktbeobachtung beider Segmente.
Gewerbeimmobilienpreisindex: Büro und Einzelhandel
Die Zeitreihe BBDR1 zeigt die Preisentwicklung für Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Deutschland. Die geglätteten Quartalswerte ermöglichen eine Trendeinschätzung ohne Verzerrungen durch einzelne Großtransaktionen – ein Vorteil gegenüber angebotspreis-basierten Marktberichten.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Gewerbeimmobilienpreisindex
Periode
Büro (2022=100)
Einzelhandel (2022=100)
Q1/2013
51,90
89,90
Q2/2013
52,50
90,70
Q3/2013
53,20
91,50
Q4/2013
53,30
92,20
Q1/2014
52,90
93,20
Q2/2014
53,60
94,10
Q3/2014
54,50
95,00
Q4/2014
54,90
95,80
Q1/2015
55,40
96,90
Q2/2015
56,20
97,80
Q3/2015
57,20
98,60
Q4/2015
58,70
99,70
Q1/2016
60,20
100,80
Q2/2016
61,70
101,80
Q3/2016
64,20
102,40
Q4/2016
67,40
102,70
Q1/2017
71,30
103,10
Q2/2017
74,30
104,20
Q3/2017
76,10
105,80
Q4/2017
77,40
106,70
Q1/2018
77,70
106,80
Q2/2018
78,50
107,10
Q3/2018
80,50
107,10
Q4/2018
82,30
107,30
Q1/2019
86,10
108,00
Q2/2019
90,20
108,80
Q3/2019
93,00
109,30
Q4/2019
95,80
109,10
Q1/2020
99,90
108,40
Q2/2020
101,70
108,00
Q3/2020
102,10
107,30
Q4/2020
102,10
107,10
Q1/2021
101,50
106,40
Q2/2021
101,60
105,50
Q3/2021
100,40
104,60
Q4/2021
102,10
104,50
Q1/2022
101,30
103,50
Q2/2022
101,20
101,90
Q3/2022
99,80
99,10
Q4/2022
97,60
95,60
Q1/2023
94,60
92,80
Q2/2023
90,10
90,80
Q3/2023
88,70
88,80
Q4/2023
88,40
87,10
Q1/2024
87,50
86,60
Q2/2024
87,10
86,60
Q3/2024
87,30
86,90
Q4/2024
87,70
87,90
Q1/2025
88,70
88,00
Q2/2025
88,80
88,30
Q3/2025
89,30
88,60
Q4/2025
89,50
88,80
Q1/2026
89,00
88,70
Q2/2026
87,70
88,10
Im Ertragswertverfahren ist die Preisentwicklung gewerblicher Immobilien bei der Wahl des Liegenschaftszinssatzes und beim Ansatz der nachhaltigen Miete zu berücksichtigen. Phasen anhaltender Preiskorrektur signalisieren, dass der Markt strukturelle Risiken einpreist – diese können nicht allein durch Mietanpassungsklauseln aufgefangen werden.
Bauzinsen: Effektivzinssatz für Wohnungsbaukredite
Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht monatlich die effektiven Jahreszinssätze für Wohnungsbaukredite an private Haushalte. Der Effektivzinssatz für Neugeschäft mit anfänglicher Zinsbindung über 10 Jahre ist der meistbeachtete Referenzwert für langfristige Immobilienfinanzierungen.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Bauzinsen, Bundesanleihen und EZB-Leitzins
Periode
Wohnungsbaukredite (Zinsbindung über 10 Jahre) (% p.a.)
Rendite 10-jähriger Bundesanleihen (Prozent)
EZB-Leitzins (Hauptrefinanzierungssatz) (% p.a.)
01/2003
5,38
4,10
2,75
02/2003
5,19
4,03
2,75
03/2003
5,12
4,12
2,50
04/2003
5,17
4,22
2,50
05/2003
5,03
3,78
2,50
06/2003
4,85
3,96
2,00
07/2003
4,85
4,12
2,00
08/2003
4,91
4,23
2,00
09/2003
5,03
4,13
2,00
10/2003
5,08
4,40
2,00
11/2003
5,12
4,48
2,00
12/2003
5,19
4,35
2,00
01/2004
5,19
4,34
2,00
02/2004
5,03
4,11
2,00
03/2004
4,98
4,04
2,00
04/2004
4,95
4,27
2,00
05/2004
4,94
4,36
2,00
06/2004
5,09
4,37
2,00
07/2004
5,11
4,27
2,00
08/2004
4,99
4,09
2,00
09/2004
4,97
4,03
2,00
10/2004
4,88
3,91
2,00
11/2004
4,76
3,80
2,00
12/2004
4,67
3,71
2,00
01/2005
4,62
3,56
2,00
02/2005
4,48
3,71
2,00
03/2005
4,52
3,70
2,00
04/2005
4,58
3,44
2,00
05/2005
4,40
3,29
2,00
06/2005
4,26
3,17
2,00
07/2005
4,23
3,20
2,00
08/2005
4,19
3,15
2,00
09/2005
4,16
3,21
2,00
10/2005
4,18
3,44
2,00
11/2005
4,25
3,44
2,00
12/2005
4,32
3,31
2,25
01/2006
4,35
3,52
2,25
02/2006
4,31
3,54
2,25
03/2006
4,39
3,81
2,50
04/2006
4,56
4,04
2,50
05/2006
4,56
3,98
2,50
06/2006
4,63
4,13
2,75
07/2006
4,80
3,97
2,75
08/2006
4,76
3,84
3,00
09/2006
4,69
3,72
3,00
10/2006
4,65
3,82
3,25
11/2006
4,61
3,76
3,25
12/2006
4,56
3,98
3,50
01/2007
4,67
4,13
3,50
02/2007
4,78
4,00
3,50
03/2007
4,76
4,09
3,75
04/2007
4,81
4,26
3,75
05/2007
4,85
4,44
3,75
06/2007
5,03
4,59
4,00
07/2007
5,16
4,41
4,00
08/2007
5,16
4,33
4,00
09/2007
5,08
4,40
4,00
10/2007
5,08
4,27
4,00
11/2007
5,02
4,17
4,00
12/2007
5,01
4,42
4,00
01/2008
5,06
4,04
4,00
02/2008
4,89
4,02
4,00
03/2008
4,88
4,07
4,00
04/2008
4,97
4,29
4,00
05/2008
4,97
4,52
4,00
06/2008
5,09
4,70
4,00
07/2008
5,28
4,53
4,25
08/2008
5,30
4,24
4,25
09/2008
5,21
4,18
4,25
10/2008
5,12
3,97
3,75
11/2008
5,01
3,44
3,25
12/2008
4,73
3,19
2,50
01/2009
4,77
3,53
2,00
02/2009
4,60
3,37
2,00
03/2009
4,49
3,31
1,50
04/2009
4,54
3,47
1,25
05/2009
4,47
3,78
1,00
06/2009
4,53
3,60
1,00
07/2009
4,54
3,53
1,00
08/2009
4,51
3,38
1,00
09/2009
4,45
3,38
1,00
10/2009
4,41
3,46
1,00
11/2009
4,32
3,28
1,00
12/2009
4,38
3,50
1,00
01/2010
4,49
3,33
1,00
02/2010
4,34
3,25
1,00
03/2010
4,30
3,24
1,00
04/2010
4,36
3,14
1,00
05/2010
4,10
2,77
1,00
06/2010
3,88
2,71
1,00
07/2010
3,77
2,81
1,00
08/2010
3,80
2,20
1,00
09/2010
3,62
2,35
1,00
10/2010
3,61
2,65
1,00
11/2010
3,66
2,81
1,00
12/2010
3,79
3,07
1,00
01/2011
4,05
3,26
1,00
02/2011
4,15
3,22
1,00
03/2011
4,26
3,44
1,00
04/2011
4,48
3,36
1,25
05/2011
4,40
3,12
1,25
06/2011
4,31
3,07
1,25
07/2011
4,24
2,71
1,50
08/2011
4,10
2,28
1,50
09/2011
3,78
2,05
1,50
10/2011
3,64
2,24
1,50
11/2011
3,54
2,40
1,25
12/2011
3,49
1,92
1,00
01/2012
3,59
1,92
1,00
02/2012
3,49
1,90
1,00
03/2012
3,42
1,92
1,00
04/2012
3,58
1,74
1,00
05/2012
3,34
1,34
1,00
06/2012
3,12
1,67
1,00
07/2012
3,05
1,40
0,75
08/2012
3,03
1,41
0,75
09/2012
2,98
1,49
0,75
10/2012
3,00
1,55
0,75
11/2012
2,94
1,42
0,75
12/2012
2,90
1,34
0,75
01/2013
2,96
1,61
0,75
02/2013
2,96
1,47
0,75
03/2013
2,94
1,28
0,75
04/2013
3,00
1,23
0,75
05/2013
2,80
1,47
0,50
06/2013
2,75
1,70
0,50
07/2013
2,82
1,71
0,50
08/2013
2,94
1,87
0,50
09/2013
3,03
1,75
0,50
10/2013
3,09
1,69
0,50
11/2013
3,06
1,75
0,25
12/2013
3,02
2,03
0,25
01/2014
3,04
1,67
0,25
02/2014
2,99
1,62
0,25
03/2014
2,90
1,59
0,25
04/2014
2,95
1,56
0,25
05/2014
2,79
1,38
0,25
06/2014
2,73
1,27
0,15
07/2014
2,61
1,18
0,15
08/2014
2,50
0,93
0,15
09/2014
2,39
0,97
0,05
10/2014
2,35
0,87
0,05
11/2014
2,28
0,73
0,05
12/2014
2,19
0,59
0,05
01/2015
1,83
0,34
0,05
02/2015
1,99
0,32
0,05
03/2015
1,88
0,22
0,05
04/2015
1,95
0,35
0,05
05/2015
1,78
0,55
0,05
06/2015
1,92
0,84
0,05
07/2015
2,10
0,66
0,05
08/2015
2,15
0,70
0,05
09/2015
2,12
0,59
0,05
10/2015
2,14
0,50
0,05
11/2015
2,09
0,48
0,05
12/2015
2,01
0,68
0,05
01/2016
2,05
0,33
0,05
02/2016
1,97
0,10
0,05
03/2016
1,86
0,13
0,00
04/2016
1,97
0,24
0,00
05/2016
1,83
0,17
0,00
06/2016
1,79
-0,13
0,00
07/2016
1,75
-0,15
0,00
08/2016
1,69
-0,15
0,00
09/2016
1,66
-0,21
0,00
10/2016
1,66
0,13
0,00
11/2016
1,68
0,20
0,00
12/2016
1,73
0,22
0,00
01/2017
1,86
0,45
0,00
02/2017
1,90
0,18
0,00
03/2017
1,89
0,32
0,00
04/2017
1,92
0,33
0,00
05/2017
1,88
0,33
0,00
06/2017
1,89
0,47
0,00
07/2017
1,92
0,54
0,00
08/2017
1,98
0,35
0,00
09/2017
1,96
0,44
0,00
10/2017
1,96
0,40
0,00
11/2017
1,94
0,41
0,00
12/2017
1,86
0,47
0,00
01/2018
1,92
0,67
0,00
02/2018
1,92
0,68
0,00
03/2018
1,98
0,52
0,00
04/2018
1,96
0,59
0,00
05/2018
2,00
0,43
0,00
06/2018
1,97
0,37
0,00
07/2018
1,95
0,42
0,00
08/2018
1,97
0,35
0,00
09/2018
1,94
0,48
0,00
10/2018
1,97
0,39
0,00
11/2018
1,98
0,33
0,00
12/2018
1,94
0,24
0,00
01/2019
1,95
0,14
0,00
02/2019
1,85
0,15
0,00
03/2019
1,79
-0,07
0,00
04/2019
1,72
0,03
0,00
05/2019
1,67
-0,20
0,00
06/2019
1,61
-0,31
0,00
07/2019
1,49
-0,42
0,00
08/2019
1,36
-0,70
0,00
09/2019
1,24
-0,57
0,00
10/2019
1,22
-0,42
0,00
11/2019
1,25
-0,37
0,00
12/2019
1,26
-0,19
0,00
01/2020
1,35
-0,42
0,00
02/2020
1,26
-0,61
0,00
03/2020
1,18
-0,47
0,00
04/2020
1,22
-0,50
0,00
05/2020
1,27
-0,40
0,00
06/2020
1,28
-0,49
0,00
07/2020
1,24
-0,57
0,00
08/2020
1,20
-0,39
0,00
09/2020
1,17
-0,56
0,00
10/2020
1,17
-0,63
0,00
11/2020
1,14
-0,59
0,00
12/2020
1,11
-0,56
0,00
01/2021
1,15
-0,54
0,00
02/2021
1,14
-0,27
0,00
03/2021
1,17
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0,00
04/2021
1,23
-0,21
0,00
05/2021
1,29
-0,17
0,00
06/2021
1,33
-0,23
0,00
07/2021
1,34
-0,47
0,00
08/2021
1,28
-0,46
0,00
09/2021
1,27
-0,24
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10/2021
1,29
-0,14
0,00
11/2021
1,33
-0,40
0,00
12/2021
1,34
-0,23
0,00
01/2022
1,37
-0,07
0,00
02/2022
1,48
0,15
0,00
03/2022
1,71
0,57
0,00
04/2022
2,04
0,82
0,00
05/2022
2,42
1,07
0,00
06/2022
2,77
1,43
0,00
07/2022
3,04
0,90
0,50
08/2022
3,04
1,51
0,50
09/2022
3,18
2,11
1,25
10/2022
3,48
2,18
1,25
11/2022
3,75
1,94
2,00
12/2022
3,55
2,53
2,50
01/2023
3,70
2,29
2,50
02/2023
3,74
2,65
3,00
03/2023
3,80
2,36
3,50
04/2023
3,77
2,35
3,50
05/2023
3,76
2,28
3,75
06/2023
3,84
2,44
4,00
07/2023
3,82
2,52
4,00
08/2023
3,89
2,51
4,25
09/2023
3,85
2,86
4,50
10/2023
3,90
2,79
4,50
11/2023
3,92
2,44
4,50
12/2023
3,65
2,06
4,50
01/2024
3,55
2,23
4,50
02/2024
3,61
2,51
4,50
03/2024
3,61
2,33
4,50
04/2024
3,64
2,56
4,50
05/2024
3,69
2,71
4,50
06/2024
3,68
2,49
4,25
07/2024
3,71
2,34
4,25
08/2024
3,60
2,28
4,25
09/2024
3,50
2,20
3,65
10/2024
3,45
2,44
3,40
11/2024
3,39
2,14
3,40
12/2024
3,34
2,41
3,15
01/2025
3,41
2,49
3,15
02/2025
3,48
2,40
2,90
03/2025
3,54
2,71
2,65
04/2025
3,65
2,48
2,40
05/2025
3,63
2,55
2,40
06/2025
3,68
2,60
2,15
07/2025
3,69
2,70
2,15
08/2025
3,73
2,72
2,15
09/2025
3,79
2,73
2,15
10/2025
3,71
2,67
2,15
11/2025
3,72
2,72
2,15
12/2025
3,73
2,89
2,15
01/2026
3,84
2,87
2,15
02/2026
3,82
2,71
2,15
03/2026
3,74
3,06
2,15
04/2026
3,91
3,15
2,15
05/2026
3,97
3,00
2,15
06/2026
3,98
2,90
2,40
07/2026
3,92
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2,40
08/2026
4,04
3,33
2,40
09/2026
–
3,60
2,65
Das Zinsniveau beeinflusst unmittelbar die Liegenschaftszinssätze im Ertragswertverfahren und die Diskontierungsraten im Discounted-Cashflow-Verfahren. Die historische Darstellung verdeutlicht, wie schnell und stark sich das Finanzierungsumfeld verändern kann – und warum der Bewertungsstichtag für die Wahl der Bewertungsparameter entscheidend ist.
Bedeutung für die sachverständige Immobilienbewertung
Die hier dargestellten Zeitreihen fließen auf folgende Weise in die Bewertungsarbeit ein:
Marktanpassung im Vergleichswertverfahren: Vergleichstransaktionen aus vergangenen Zeiträumen müssen auf den Bewertungsstichtag indexiert werden. Preisindizes wie der Wohnimmobilienpreisindex der Bundesbank liefern dafür die empirische Grundlage.
Liegenschaftszinssatz im Ertragswertverfahren: Das Zinsumfeld beeinflusst die Renditeerwartungen von Kapitalanlegern und damit mittelbar die Liegenschaftszinssätze, mit denen nachhaltige Reinerträge kapitalisiert werden.
Nachhaltige Miete: Die aktuelle Mietpreisentwicklung unterstützt die Plausibilisierung des angesetzten Mietertrags und gibt Hinweise auf die erwartete Mietentwicklung im Betrachtungszeitraum.
Marktanpassungsfaktor im Sachwertverfahren: Um den rechnerischen Sachwert in einen marktgerechten Verkehrswert zu überführen, wird ein Marktanpassungsfaktor angewendet – abgeleitet aus dem allgemeinen Marktgeschehen, das die Indizes abbilden.
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