Eigentumswohnungen lassen sich aufgrund guter Vergleichsdatenlage meist zügig über das Vergleichswertverfahren bewerten, was den Bearbeitungsaufwand und damit die Kosten reduziert.

Einfamilienhäuser erfordern häufig eine Kombination aus Sachwert- und Vergleichswertverfahren sowie eine detailliertere Objektaufnahme, was sich im Preis niederschlägt.

Gewerbeimmobilien und größere Mehrfamilienhäuser verlangen zusätzlich eine detaillierte Ertragswertberechnung mit Mietverträgen, Bewirtschaftungskosten und individuellen Risikofaktoren, was den Aufwand und damit das Honorar deutlich erhöht.

Bei Gewerbeimmobilien beeinflusst zusätzlich die Anzahl unterschiedlicher Mietverhältnisse und Nutzungsarten innerhalb desselben Objekts den Aufwand, da jede Einheit gesondert betrachtet werden muss.

Auch die Beschaffenheit des Marktes spielt eine Rolle: In Marktsegmenten mit wenigen Vergleichsobjekten, etwa bei sehr speziellen Gewerbeimmobilien, steigt der Rechercheaufwand und damit das Honorar tendenziell an.

Wie sich der Wert aus dem nachhaltig erzielbaren Ertrag ableitet, erklärt das Ertragswertverfahren.

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